Öpfu-Gröibschi

Was ist das?


Öpfu-Gröibschi: 

Das abgegessene Kerngehäuse eines Apfels. Es kann je nach Geschmack bedenkenlos mitgegessen werden.

 

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Schweiz: Öpfu-Gröibschi, Öpfelgrübschi, Öpfelgürpsi, Öpfelgörpsi, Öpfelbütschgi, Öpfelbätzgi, Öpfelbitzgi 

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Englisch: apple core

Französisch: trognon de pomme

Italienisch: torso / tosolo

Spanisch: corazón de manzana

Niederländisch: klokhuis

Schwedisch: äppelskrott 

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Badisch: Äpfelbutza, Epfelbutza, Öpfelbutze, Apfelbutzge, Epfelbutzge

Schwäbisch: Apfelbutza, Epfelbutza, Apfelbutzen, Apfelarsch

Bairisch: Apfelbutzen, Öpflbutzn

Österreichisch: Opföputz, Opfebutzn, Opflbutzn, Butschgn

Salzburgisch: Äpfiputzn

Tirolerisch: Apfelputzen

Vorarlbergerisch: Öpflbudzga

Mainfränkisch: Apfelkrüps, Apfelgribs

Mittelfränkisch: Apfelbutzen

Moselfränkisch: Apfelgripsch, Appelkrotz

Niederrheinisch: Appelkitsch, Appelkitsche

Pfälzisch: Abbelgrutze, Appelgrutze, Abbelkrutze, Appelretschkop

Südhessisch: Äbbelgrotze, Abblkrotze

Das Öpfu-Gröibschi im Schweizer Fernsehen!

Im Herbst 2015 war die Sendung "Mini Beiz, dini Beiz" zu Gast im Öpfu-Gröibschi. Hier kann die komplette Sendung nochmals angeschaut werden.


Warum Öpfu Gröibschi?

Fritz Pärli, der Ehemann von Monika Pärli, ist über Schüpfen hinaus seit vielen Jahren bekannt für seinen feinen Moscht. Im Herbst werden ihm jeweils mehrere tausend Kilo Äpfel angeliefert. Die Mosterei-Kunden erhalten danach den Moscht ihrer eigenen Äpfel wieder zurück.

Der ehemalige Saustall wurde schon eine Weile nicht mehr gebraucht. Auf diesem Platz steht heute die neue und schmucke „Besenbeiz“.

Und so war es naheliegend, einen Namen zu suchen und zu finden, der in irgendeiner Weise mit Äpfeln in Zusammenhang stand.

So wurde das Öpfu-Gröibschi geboren.